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Aktionen 2010

 

Bericht aus dem Gäubote vom 09. Oktober 2010

(den Bericht können Sie unter Downloads herunterladen)

 

 

 Stolz auf den neuen Kirchenkalender sind (von links) Christiane Beck-Schmidt, Wolfgang Beck und Horst Sehorsch GB-Foto: Holom

 

Neun Kirchen gehören zur katholischen Seelsorgeeinheit Herrenberg/Gäu/Kuppingen. Und diese Bauwerke verfügen über allerhand Kunstschätze. Mit einem neuen Kalender möchten Pfarrer Wolfgang Beck, Stadt- und Kirchenführer Horst Sehorsch und Kirchengemeinderätin Christiane Beck-Schmidt die Neugierde für die Gotteshäuser und ihre Kunstobjekte wecken. Zudem unterstützt die Aktion das Projekt "Jugend in die Mitte".

 

 

Bericht von Esther Elbers

Die Idee für den Kalender "Kunst und Kirchen", den der Herrenberger Theodor-Körner-Verlag mit einer Auflage von rund 900 Stück gedruckt hat, stammt von Horst Sehorsch. Der engagierte Herrenberger Katholik ist ein Kenner der Region und ihrer Geschichte. Besonders die Kirchen und ihre Kunstwerke liegen ihm am Herzen. Sehorsch weiß, dass es in den neun katholischen Gotteshäusern in Herrenberg, Gültstein, Kuppingen, Nebringen, Öschelbronn, Nufringen, Bondorf und Jettingen allerhand zu entdecken gibt.

Dazu gehören beispielsweise die Fenster von Prof. Albert Birkle in der St.-Josefs-Kirche in Herrenberg und der St.-Antonius-Kirche in Kuppingen. Auch dem Wandteppich nach einem Entwurf von Sieger Köder in der Gültsteiner Gut-Hirten-Kirche widmet sich der Kalender. Das Werk im DIN-A5-Format zeigt auf jedem Monatsblatt eine Ansicht des Gebäudes und eine Abbildung eines Kunstwerks. Die Herrenberger St.-Martin-Kirche, die Nebringer Auferstehung-Christi-Kirche und die Kuppinger St.-Antonius-Kirche zieren gleich mehrere Kalenderblätter.

Viele Fotos hat Horst Sehorsch angefertigt, aber auch andere Mitglieder der Kirchengemeinden haben Fotografien beigesteuert. Die Kalender-Seiten sind bunt gestaltet - "die verschiedenfarbigen Kalenderblätter stehen für die bunte Vielfalt unserer Kirchen", sagt Sehorsch. Neben kurzen Erläuterungen zu den Kunstwerken und zu den Kirchen gibt es auch jeden Monat eine Übersicht über die Kirchenfeste in der Seelsorgeeinheit. Das älteste Gebäude im Kalender "Kunst und Kirchen" ist die Herrenberger St.-Josefs-Kirche, die 1933 erbaut wurde. "Alle anderen Kirchen sind nach dem Krieg entstanden", verdeutlicht Sehorsch. Der jüngste Bau ist die Auferstehung-Christi-Kirche in Nebringen, die 1994 fertig gestellt wurde. "Wir haben den Kalender bewusst schlicht gehalten und nicht theologisch überladen", erläutert Christiane Beck-Schmidt, stellvertretende Vorsitzende des Kirchengemeinderats Jettingen/Gäufelden/Bondorf.

Verbundenheit schaffen

Auch der Herrenberger Pfarrer Wolfgang Beck war sofort angetan von der Idee eines Foto-Kalenders für das Jahr 2011. Zumal das Projekt auch eine Verbundenheit zwischen den Kirchengemeinden in der Seelsorgeeinheit schaffe. Zudem ist der Kalender für einen guten Zweck bestimmt: Der Erlös kommt dem "Förderkreis Jugendreferent" und seinem Projekt "Jugend in die Mitte" zugute. So bemüht sich der Förderkreis darum, einen Jugendreferenten für die Seelsorgeeinheit mitzufinanzieren (wir berichteten).

Ein ehrgeiziges Ziel, denn Beck rechnet mit 80 000 Euro, die für zwei Jahresgehälter aufgebracht werden müssen. Rund 26 000 Euro hat der Förderkreis bislang mit verschiedenen Aktionen zusammenbekommen. "Die 80 000 Euro werden wir wohl nicht ganz schaffen", meint Beck. Gleichwohl versuchen die Katholiken, dem Betrag möglichst nahezukommen. "Wir hoffen, dass die Diözese die Stelle genehmigt und uns dann auch ein Stück weit unterstützt", so der Pfarrer. Der auf drei Jahre befristete Vertrag des derzeitigen Jugendreferenten Franz Szymanski läuft im kommenden Juli aus - es handelt sich um eine 50-Prozent-Stelle, die die Diözese Rottenburg-Stuttgart nur ausnahmsweise genehmigt hat. Beck und seine Mitstreiter halten zwar eine 100-Prozent-Stelle für notwendig, um dem Bedarf in den drei Kirchengemeinden zumindest annähernd nachzukommen, "aber auch eine 50-Prozent-Stelle wäre sehr hilfreich", erläutert Wolfgang Beck.

Den Kalender "Kunst und Kirchen" gibt es unter anderem nach den Gottesdiensten und in den Pfarrbüros sowie bei der Herrenberger Buchhandlung Schäufele.


 

Zeitungsartikel aus dem Gäuboten vom 15.10.2010

(den Bericht können Sie unter Downloads herunterladen)

 Der grüne Kobold spielt bei der Aufführung am Sonntag eine große Rolle im Musical GB-Foto: Bäuerle

Ganz viel Liebe auf Swabedoodah

  

Herrenberg: Musicalaufführung am kommenden Sonntag in St. Martin

Es summt und brummt wie in einem Bienenkorb: Probe für das Singspiel „Die Kinder von Swabedoodah". Die Kinderchöre, der Teenie-Chor, Jugend und der Elternchor der katholischen Kirchengemeinde Herrenberg haben sich zusammengeschlossen, um eine Geschichte vom Teilen zu erzählen.

Von Stefanie Baumann

Am kommenden Sonntag wird mit die­sem einmaligen Ereignis das Martins jähr eingeleitet. 40 Jahre alt wird die Kirche beim Schulzentrum im Markweg, die dem heiligen Martin geweiht ist. Viele Veran­staltungen sollen dies in Erinnerung rufen. Was passt da besser als ein Musical über die Nächstenliebe? Die Bewohner von Swabedoodah beschenken sich mit ku­schelweichen Pelzchen und ganz viel Lie­be, bis ein missgünstiger Kobold dieses System durcheinanderbringt und Zwie­tracht sät. Wie die Swabedoodahner diesen Konflikt lösen, welche Vorgeschichte das Märchen hat und wie diese „alte Geschich­te" auf die heutige Zeit umgeschrieben wurde, ist spannend mitzuerleben. Da steckt viel Kreativität aller Mitwirkenden drin. Auch im Bühnenbild, den Kostümen und der Musik. Anregungen dazu gab die Friedrichshafener Kantorin Marita Hasenmüller, die das Singspiel 2007 für ihre Chöre inszenierte. Swing, Gospel, Blues, Schweres und Leichtes mischen sich und lassen Raum für Fantasie.

Eine bewährte Instrumentalband mit, Klavier, Schlagzeug, Marimbafon, Saxofon und Violine wird die Chöre und Solisten unterstützen. Leiterin Marianne Aicher freut sich, dass so viele motivierte Eltern einen eigenen Chor bilden. Die Teenies sind für die Rahmengeschichte verant­wortlich, auch der Jugendchor bringt sich mit all seinem Können ein. Dass die Kin­der in Vor- und Grundschulalter alles ge­ben, versteht sich von selbst.

Alle zwei Jahre schultern die Chöre solch ein Musicalprojekt, das eine große

Motivation für die Kinder bedeutet. Sie können sich individuell einbringen. Ne­benher stehen aber auch noch viele kleine­re Auftritte in Gottesdiensten, beispiels­weise an Erntedank, und das Weihnachts­singspiel an. Bei Letzterem hat der Eltern­chor genauso wie bei Gottesdiensten schon gemeinsam mit den Kindern gesungen. Beim Singspiel hat das Zusammenwirken jedoch Premiere.

Der Eintritt zum „Musikalischen Mär­chen für alle, die die das Leben lieben und die Liebe leben" ist frei. Doch man freut

sich über Spenden zugunsten des Kenia-Projektes, mit dem die Kinderchöre schon lange verbunden sind, und für die Stelle eines Jugendreferenten. Sie werden jedoch außer der Musik das Publikum noch mit einer kleinen selbst gemachten Überra­schung beschenken. Der Abend kann dann bei Glühwein und Punsch ausklingen.

Das Musical wird am kommenden Sonntag, 17. Oktober, ab 19 Uhr in der Herrenberger Kirche St. Martin aufge­führt.

  


 

 Zeitungsartikel aus dem Gäuboten vom 27.07.2010

(den Bericht können Sie unter Downloads herunterladen)

 

Rhythmus reißt das Publikum mit

 

 

Schlag auf Schlag ging es beim Konzert in der Martinskirche Herrenberg GB-Foto: Schmidt

       

Herrenberg: Percussion-Gruppe tritt auf, um katholischen Jugendreferenten zu finanzieren

Tosenden Applaus ab dem ersten Stück gab es am Samstag für Gregor Daszko und seine Percussionisten. In St. Mar­tin gaben sie ein Benefizkonzert vor fast vollem Haus mit Percussion-Stücken für unterschiedliche Besetzun­gen.

von Swantje Gerking

Der Erlös des Konzertes wird hälftig ge­teilt. Pfarrer Wolfgang Beck erläuterte kurz das Projekt „Jugend in die Mitte", dessen Ziel es sei, einen Jugendreferenten für die katholische Gemeinde zu finanzie­ren, den die Diözese nicht genehmigt, der aber dringend erforderlich sei. Die andere Hälfte der Spenden wird für den Aus­tausch einer Untergruppe des Percussion-Ensembles mit der Musikschule in Opole (Oppeln) verwendet, die zu einem interna­tionalen Percussion-Festival in die polni­sche Stadt eingeladen wurde.

Am Samstag waren bis zu 90 Musiker auf der Bühne, die sich aus den Schülern von Daszko und den Mitgliedern seiner Rhythmus-AGs der Vogt-Heß-Schule und der Pfalzgraf-Rudolf-Schule zusammen­setzen. Um den Altar herum waren Marim-bafone, Vibrafone, Röhrenglocken, Trom­meln, Pauken, ein Drumset und vieles mehr aufgebaut, dazu standen kleinere Instrumente wie Maracas, Triangeln oder Kuhglocken zur Verfügung.

Aber es gab auch profanere Gegenstän­de, die sich zum Erzeugen von Rhythmen eignen. Die Rhythmus-AG der Vogt-Heß-Schule nutzte für ihren schwungvoll vor­getragenen „Ramba Samba" Besen, Eimer, Töpfe und Plastiktüten. Ein Stück übri­gens, mit dem sie in diesem Jahr den ersten Platz beim bundesweiten Wettbewerb „Rhythmus aktiv" gewonnen haben.

Eine andere Gruppe von zwölf Percussi­onisten benutzte ihre Körper als Instru­mente: in „Four Bodies Music" entstanden wechselnde Grundrhythmen mit Füßen, Schnippen und Klatschen, darüber ver­schiedene Klangfarben, erzeugt durch ge­sprochene Silben oder Klopfen auf Brust

und Oberschenkel. Dass Percussion laut ist, ist eine Binsenweisheit, die mit dem Stück „Wood Stick" bestätigt wurde. Zur Schonung der Ohren von Musikern und Zuhörern wurde es auf dem Platz vor dem Kircheneingang aufgeführt. Alle 90 Mit­wirkende, einige davon mit Ohrenstöpseln, waren hier beteiligt.

Nichtsdestotrotz können Schlagzeuger auch leise spielen, was sie mehrmals be­wiesen, wie in „Saltina" mit großer oder „Blue Samba" in kleinerer Besetzung. Die meisten Stücke im Programm waren für

Percussion geschrieben, manche wurden auch umgeschrieben wie das Hallelujah aus dem Messias von Händel. Das Arran­gement von John Beck hielt sich so gut es ging an das Original, allerdings ohne Chor. Wenn es auch zeitweise ein wenig wie Marschmusik klang, so hat es doch seinen ursprünglichen Charakter als Kirchenmu­sik beibehalten.

Die Bandbreite der dargebotenen Stücke war mit Latin, Fusion, Rock und Klassik sehr weit, und alle wurden geradezu pro­fessionell bewältigt. Sehr anspruchsvoll

auch ein Stück aus der Minimal Music, „Trio Mär" von Nils Rohwer, bei dem die sechs Ausführenden - allesamt Preisträger beim diesjährigen Musikschule Wettbewerb beziehungsweise bei „Jugend musiziert" auf Landes- oder Bundesebene - Dynamik und die jeweils führende Stimme gut her­ausarbeiteten.

Es war eine enorme Leistung der 90 jun­gen Musiker also und ein großer Erfolg für Gregor Daszko, der mit begeistertem Ap­plaus der Zuhörer in der Martinskirche honoriert wurde.

   


  

DM Aktion

  

Unser aktueller Spendenstand beträgt zum 15.3.2010:  12.500 Euro.

Wir freuen uns darüber und bedanken uns ganz herzlich bei allen Spender/innen und auch bei den Mitarbeitern des Förderkreises.

Die Pfadfinder führten am 2.3.10 eine Blutspendeaktion zu Gunsten des Förderkreises durch.

Weitere bis jetzt geplante Aktivitäten der Jugend sind:

Das Sommerlager der Pfadfinder, der Ministrantenausflug, die liturgische Nacht am Gründonnerstag, die Kanutour der KJG-Jugend Bondorf und die Übernachtung für die Erstkommunionkinder.

 

Wir machen uns weiterhin Gedanken über die Finanzierung des Projektes.

Da liegt nun mal nahe, wenn die Presse solche Mitteilungen bekannt gibt,

„Die Bundesbank berichtet, dass noch rund 14 Milliarden DM im Umlauf sind“

dass auch wir nochmals nachhaken wollen.

Wir wissen, D-Mark-Aktionen sind schon oft durchgeführt worden…aber diese

14 Milliarden müssen durch irgendwo sein?

Übrigens, ein ganz kleiner Teil davon würde uns reichen.

 

Wir wollen mit Schwerpunkt Monat April 2010 eine D-Mark-Aktion durchführen. Gerne nehmen wir auch zu einem späteren Zeitpunkt noch die alte Währung an.

 

Wie?

Sie können Ihre DM in einem separaten Umschlag in den Kollekte-Korb geben, der bei den Sonntagsgottesdiensten herumgereicht wird.

Sie können Ihre DM in den Pfarrbüros Herrenberg, Jettingen und Kuppingen abgeben.

Sie können Ihre DM in den aktuellen Kollekten-Opferstock einwerfen.

Sie können uns über die Pfarrbüros anrufen, wir kommen auch gerne bei Ihnen vorbei.

 

Jetzt schon ein herzliches Vergelt’s Gott.

Der Förderkreis Jugendreferent

 

 

 


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